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Deutsch ist für 2/3 Teil fertig.

UNSERE MISSION

Haben Sie gewusst, dass die globale Erwärmung und der Klimawandel nicht die unmittelbare Bedrohung für den Naturschutz sind? Während Al Gore and Tony Blair kämpfen, um die Welt vor dem Desaster des Klimawandels zu retten, hat die Welt keine Kenntnis über die unmittelbarste Bedrohung für den Naturschutz: das Risiko des Verschwindens innerhalb von 2 Jahrzehnten von mehr als die Hälfte der globalen Regenwälder, weil es keine Nationalparkwächter bzw. -wärter gibt, um sie zu verwalten. Ohne diese vielseitigen Hüter von Naturparks, Naturschutzgebieten und andere Revieren sind die meisten Wildtiere schutzlos gegen Wilderer. Die Regenwälder werden zu Gunsten der Landwirtschaft und anderer kommerzieller Zwecke überrannt und abgeholzt werden.

Für Sie einige Beispiele:

Eine vor kurzem durchgeführte Bestandsaufnahme durch WICE, TNC und das brasilianische Umweltministerium ergab, dass lediglich nur um die 60 der ca. 245 föderativen Natur- und Waldreservaten Brasiliens überhaupt über Schutzpersonal verfügen. Das ist weniger als ein Drittel der Fläche und liegt unter einem Viertel des gesamten Reviers.

Unser guter Freund, Alberto Paniaguas, Direktor des PROFUNANPE in Peru, eines der weltweit erfolgreichsten Treuhandfonds für geschützte Gebiete, erzählte, dass nur 50% der peruanischen Schutzgebiete über Feldpersonal verfügen.

Victor Archaga, ehemaliger Direktor der Agentur für Schutzgebiete in Honduras und jetziger regionaler Koordinator für Nature Conservancy, berichtete uns, dass für Honduras' 100 Schutzgebiete weniger als 30 Personen zur Verfügung stehen.

Renee Gonzales, Direktor des Mexican Protected Areas Fund (FANP), zeigte uns, dass für nur 60% der mexikanischen Schutzgebiete Feldpersonal eingesetzt werden kann.

Der Direktor der Agentur für Schutzgebiete in Angola berichtete darüber, wie er mit seinem 500-köpfigen Team sein riesiges System gegen mit AK47 Schnell- feuergewehren bewaffneten Wilderer verteidigen muss, wobei das Verwaltungspersonal mitgezählt wird.

Völlig ungeschützt gegen Wilderer sind die letzten überlebenden Saiga-Antilopen in der Mongolei, deren Hörner für medizinische Zwecke nach China verkauft werden.

Wo liegt also das Problem? Sind alle großzügigen Geber wie - um nur einige zu nennen - die Weltbank, die UNO, sowie Länder wie die USA, Deutschland, die Niederlande nicht spendabel genug? Sicher sind sie das, jedoch werden sie durch bestimmte politische Regeln gebremst. Grundsätzlich ist es für diese Spender nicht möglich, Geld für die Einstellung von Regierungspersonal zur Verfügung zu stellen. Daher finanzieren sie gute, brauchbare Studien sowie Infrastruktur und Ausrüstung. Ihre Bemühungen könnten jedoch um so nützlicher sein, wenn die jeweiligen lokalen Regierungen über das notwendige Personal verfügen würden.

Die westliche Welt hat die Entwicklungs- und Schwellenländer* gebeten, ca. 10% ihrer Gesamtflächen als Naturreservate auszuweisen, und dies ist während der letzten 20 Jahren tatsächlich geschehen. Aber die Naturschutzorganisationen haben niemals wirklich mit diesen Ländern über die notwendigen Konsequenzen einer solchen Ausweitung diskutiert; nämlich den Badarf an mehr Personal. Da Zweidrittel der Kosten eines naturschutzgebietes die Besoldung Nationalparkwächters ausmachen, gibt es weltweit einen enormen Mangel an Schutzpersonal. Der Westen hat praktisch nichts beigesteuert, um den gestiegenen Kosten für Feldpersonal entgegenzukommen, überall sind verlassene Schutzgebiete das Resultat. Mit zunehmender Wahrnehmung der Auswirkungen des Klimawandels werden Wärter benötigt, um die Gebiete vor Waldbrand, Wilderei, illegaler Abholzung usw. zu schützen. Darüber hinaus müssen die Gebiete in die sozialen Belange der örtlichen Gemeinschaften eingeflochten werden, damit sich unter den Einheimischen die notwendige Anerkennung und Achtung entwickelt. Dies kann nur durch eine ausreichende Anzahl von Nationalparkwächtern erreicht werden. Sollte die Welt es versäumen, die Norwendigkeit von Nationalparkwächtern und -hütern in den kommenden 2 Jahrzehnten vorauszusehen, so ist zu befürchten, dass viele Fortschritte der letzten Jahrzenten umsonst waren.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur werden heftig sein. Wenn wir nicht sofort damit anfangen die letzten Naturgebiete der Erde zu schützen, so werden voraussichtlich bis zu 50% der weltweiten Wildpflanzen und Wildtierarten noch vor Ende dieses Jahrhunderts ausgerottet worden sein. Wir müssen alle möglichen Maßnahmen treffen, um eine weitere Verschlechterung des Klimas zu verhindern. Jedoch das was bereits in der Luft vorhanden ist, kann nicht mehr entfernt werden, und viel Leute halten den Klimawandel für eine bereits eingetretene Tatsache**. Der einzige Weg um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur und wilde Tierarten zu reduzieren, ist der Schutz und die wirksame Verwaltung der 10% Landmasse, die als geschütztes Revier vorgesehen ist. Dies alles ist nur möglich, wenn diese Reviere über ausreichendes und gut ausgebildetes Feldpersonal verfügt.

Adopt a Ranger, AAR, ist eine neuartige Initiative, um weltweit die öffentliche Aufmerksamkeit auf das dringlichste Problem zu lenken, nämlich das Fehlen von Feldpersonal in den Schutzgebieten der Entwicklungs- und Schwellenländer. Sehr gezielt wird das Programm zur Lösung des Problems beitragen, indem Geld zur Finanzierung von Rangern / Parkwächtern*** vor Ort aufgebracht wird. Das Programm sieht auch die Unterstützung der Regierungen in Entwicklungs- und Schwellenländern bei der Einschätzung des Personalbedarfs und Einsatzstrategien vor.

Adopt a Ranger sieht als seine Mission die Unterstützung von Naturschutz weltweit, besonders in:

  1. der Finanzierung der Gehälter und Einsatzkosten für Nationalparkwächter und ähnliche Behörde, deren Aufgabe es ist, Naturgebiete zu schützen und das beteiligte Publikum im jeweiligen Einsatzgebiet zu dienen, sowie

  2. in der Förderung von öffentlichem Interesse an der Bewahrung von Schutzgebieten in Entwicklungsländern.

Es besteht kein Zweifel, dass auch Schutzgebiete in entwickelten Ländern am Mangel an Schutzpersonal leiden, und hier möchten wir auf den großen Mangel in allen europäischen Mittelmeerländern hinweisen, wo die höchste biogenetische Vielfalt Europas zu finden ist. Während Adopt a Ranger sich auf die Bedürfnisse von Entwicklungs- und Schwellenländern konzentriert, kann jede Einzelperson bzw. Organisation von 'Adopt a Ranger' Gebrauch machen, um Nationalparkwächter für Schutzgebiete in jedem Land der Erde zu finanzieren!

 

Erzähle mich mehr über Rangers bitte Nein Danke, führe mich zur Paten-Seite von Adopt a Ranger
 

** Klimawandel: Tatsache oder Fiktion. Lesen Sie die Aussage eines Rangers dazu.

 

* Schwellenländer sind hier Länder des ehemaligen kommunistischen Bereiches, deren Wirtschaft sich in Umwandlung befindet.

*** Um besser gefunden zu werden in die Suchmaschinen, nützen wir alternatieve Wörter für Parkranger: Ranger, Forstaufseher, Wildaufseher, Parkaufseher, Parkwachter, Waldaufseher. 

Diese Seite ist übersetz durch Liam O'Sullivan

 

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